
Standortbezogenes Förderkonzept
SICHERUNG DER NACHHALTIGKEIT
VS Großmugl
Schuljahr 2010/11
Teil 1 – Allgemeine Prinzipien
DEFIZITE BEHEBEN
Vorgangsweise:
· Gemeinsam mit dem Schüler und den Eltern ein sinnvolles Förderkonzept erarbeiten und bestätigen lassen
· Eltern ( wenn möglich ) in die Pflicht nehmen
· Schüler sollen ausdrücken lernen, was sie nicht können/ was ihnen fehlt !
· Genaue Aufzeichnung über alle schriftlichen und mündlichen Leistungen
· Bildungsstandards berücksichtigen
· Abstriche bei Hausübungen- Beschränkung auf das Wesentliche
· FRÜHWARNSYSTEM beachten
FÖRDERUNG BEGABTER SCHÜLERINNEN
· Zusatzangebote im Regelunterricht
· Erweiterungsstoff: Hausübung als sinnvolle Ergänzung
· Arbeit in Kleingruppen
· Lesetraining
· Theateraufführungen ( Sprachtraining)
· Helfersystem im Regelunterricht
Teil 2 –Standortbezogene Förderung an unserer Schule
1. EXPLIZITER FÖRDERUNTERRICHT
· Förderung von lernschwachen SchülerInnen- integrativ
· Nachholen eines wegen längerer Krankheit versäumten wichtigen Lehrstoffes
· Zur Prävention von Schulversagen
· am einzelnen Kind orientiert
Dazu: beratende Elterngespräche, laufende Rücksprache mit der Lehrerin
Lernzielvereinbarung
Zusammenarbeit mit dem Elternhaus fördern und auch einfordern
Reduzierung der Hausaufgaben
2. FÖRDERUNG RECHTSCHREIB- UND LESESCHWACHER SCHÜLERINNEN
in der 2., 3. und 4. Schulstufe nach dem Trainingsprogramm von
Frau Mag. Strasser, im D – Unterricht integriert.
Innere Differenzierung , je nach Bedarf, in den restlichen DLS-Stunden.
3. FÖRDERUNG VON KINDERN MIT SPRACHPROBLEMEN UND TEILLEISTUNGSSCHWÄCHEN
Überprüfung von Teilleistungsschwächen durch Frau Petra Jantsch .
· Sprachheilpädagogik, nach Möglichkeit:
Sigmatismenbehandlung
Myofunktionale Therapie
Dysgrammatismusbehandlung
Förderung bei Sprachhemmungen
· Leg und TLS:
Intensives Rechtschreibtraining nach dem Kieler Rechtschreibaufbau
und Marburger Rechtschreibtraining
Überprüfung von Schulreife und Wahrnehmungsschwächen
Wahrnehmungstraining nach Dr. Sindelar
Beratende und unterstützende Gespräche zw. Frau Petra Jantsch und Klassenlehrerin.
Einbindung der Eltern in das Übungsprogramm
Bei Bedarf zusätzliche private Förderung
Ergotherapie
Klare, deutliche Schriftsprache in der Klasse und im Unterricht.
Viel sprechen lassen, auf richtige Satzstrukturen achten und in ganzen Sätzen sprechen üben!
4. SCHULAUTONOMER SCHWERPUNKT SOZIALES LERNEN
Besondere Gewichtung der Lerninhalte des Sozialen Lernens in allen Schulstufen im Rahmen des Sachunterrichtes.
Förderung von verhaltensauffälligen Kindern :
· Verhaltenstraining
· Elterngespräche
· Teamarbeit - am gleichen Strang ziehen
· zielorientiert
· Punktepläne zur Motivation
· Gesprächsrunden in der Klasse – Morgenkreis
· Verhaltensvereinbarungen in der Klasse erarbeiten und einfordern
· Beratungslehrerin als Unterstützung
5. SPEZIELLE LESEFÖRDERUNG IM SINNE DES SOZIALEN LERNENS
Projekt: „Tutorensystem“: 3. und 4. Schulstufe
Jede SchülerIn hat einen Tutor zur Seite, um die Lesefertigkeit, das Leseverständnis zu steigern; oft in spieler. Form.
(….miteinander lernen bringt allen Beteiligten etwas, auch den Stärkeren!)
6. GEPLANTE PROJEKTE ZUM THEMA „GEWALTPRÄVENTION“
„Friedensstifterprojekt“ ( 1. und 2. Klasse)
Workshop mit dem Verein „Möwe“ (3. und 4. Klasse)
7. FÖRDERUNG VON SPORTBEGEISTERTEN
Schwimmtage der 3. und 4. Klasse, 14- tägig
Teilnahme am Mike- Cup der VS
Zusammenarbeit mit dem Turn- und Sportverein
Schwimmwettkampf des Bez. Korneuburg
Projekt: „Kinder gesund bewegen“
Teilnahme an „Ugotchi“
Sportfest mit dem ASKÖ in der letzten Schulwoche
7. ZUSATZANGEBOTE
Erste Hilfe Kurs, 4. Klasse
Radfahrprüfung, 4. Klasse
Zoom- Kindermuseum, 1. bis 4. Klasse
Workshop „Klima“, 3. + 4. Klasse
Workshop „Schokolade“ der „Gruppe Südwind“, 1. bis 4. Klasse
“Dialog im Dunkeln” – Orientierung mit anderen Sinnen, 3. + 4. Klasse
Für das LehrerInnenteam der VS Großmugl :
Waltraud Hanns
Schulleiterin